aze_insights_2024_februar_ve_1.jpg

STANDPUNKT

Schulden: Die Welt in der Abwärtsspirale!

Die globale Verschuldung steigt immer weiter – damit wachsen auch die Risiken

Ein Beitrag von Rainer Laborenz, geschäftsführender Gesellschafter bei Azemos in Deutschland.


Das war ein Paukenschlag! Mitte November 2023 hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass das 2. Nachtragshaushaltsgesetz 2021 verfassungswidrig und damit nichtig ist. Konkret wurden 60.000.000.000 Euro aus einem für Corona-Notlagen bewilligten „Sondervermögen“ (das neue Wort für Schulden, mit denen man die verfassungsrechtlich gesetzte Verschuldungsgrenze umgehen kann) rückwirkend umgebucht und zweckfremd verwendet.

Die USA: Monströse Defizite

Deutschland ist natürlich nicht das einzige Land, das aktuell ein unseriöses Finanzgebaren an den Tag legt. Ausgerechnet in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, gehen die Staatsschulden zurzeit regelrecht durch die Decke. Die Verschuldung des Landes hat dort inzwischen 123 % des Bruttoinlandsprodukts erreicht. Zugleich wird die Schuldenobergrenze, die solche Exzesse eigentlich verhindern soll, von den Regierenden geflissentlich ignoriert. Seit 1945 wurde diese Schwelle inzwischen schon 78 Mal gerissen, und ihre Anhebung geht fast immer mit unsäglichen Debatten, Lockdowns und Beinahe-Zahlungsausfällen einher.

Noch bedenklicher als das reine Ausmaß der US-Staatsschulden ist aber deren Wachstumstempo. Noch in den 70er und frühen 80er Jahren waren die Staatsschulden der Vereinigten Staaten kaum der Rede wert und selbst nach der Finanzkrise 2008 lagen sie noch bei unter 10 Billionen Dollar. Seither sind sie aber mit ungeheurer Geschwindigkeit auf über 34 Billionen gestiegen - und haben sich damit innerhalb von 15 Jahren mehr als verdreifacht.

Besonders drastisch war die Dynamik dieser Entwicklung im abgelaufenen Jahr: allein im Dezember 2023 ist die Staatsverschuldung der USA im Vergleich zum Vormonat um rund 200 Milliarden US-Dollar angestiegen – auf das höchste Niveau seit dem zweiten Weltkrieg.

Wachstum nur dank Schulden

Defizite in solchen Größenordnungen waren in den Vereinigten Staaten bisher nur in Kriegsjahren vorstellbar. Dass der US-Staatshaushalt jetzt auch in einem verhältnismäßig „normalen“ Jahr derart in Schieflage geriet, hat viele Beobachter schockiert. Die Biden-Regierung hat die Warnsignale aber – wie schon ihre Vorgänger-Regierungen – konsequent ignoriert. Zu den ohnehin schon stark steigenden Staatsausgaben kamen zusätzlich noch gewaltige Subventionsprogramme, um Investitionen ins Land zu locken. Das vielbeschworene „robuste“ US-Wachstum des letzten Jahres kam somit zum allergrößten Teil durch eine exorbitante Neuverschuldung zustande. Wie lange das gutgehen kann, steht in den Sternen.

Der weltweite Trend zu immer mehr Schulden wurde in den Jahren 2015 bis 2021 durch unnatürlich niedrige Zinsen noch zusätzlich angeheizt. Die zurückliegende Niedrigzinsphase hätte den Staaten zwar durchaus die Chance geboten, ihre Haushalte zu sanieren und ihre Strukturprobleme anzugehen. Die meisten Regierungen sahen in dem niedrigen Zinsniveau jedoch eine Einladung, nur noch mehr Schulden zu machen.

Der Zins-Schock

Dies beginnt sich nun zu rächen, denn die Zeit des billigen Geldes ist inzwischen vorbei. Dadurch ist 2023 etwa im deutschen Bundeshaushalt der Anteil der Zinsen an den Gesamtausgaben von 3,2 Prozent auf 8,4 Prozent gestiegen. In den USA liegt dieser Anteil schon bei etwa 10 Prozent, und allein die Zinszahlungen dürften dort 2023 fast 700 Milliarden Dollar betragen haben. Damit geben die Vereinigten Staaten für die laufenden Zinsen jetzt fast schon so viel Geld aus wie für ihren riesigen Militärapparat und in wenigen Jahren wird dieser Posten absehbar den Verteidigungshaushalt sogar überholen.

Aber nicht nur die Staaten, sondern auch die Unternehmen und die privaten Haushalte sind dem Lockruf des billigen Geldes gefolgt und haben sich teilweise bis zur Halskrause in Schulden gestürzt. Die gestiegenen Zinsen bringen diese Schuldner nun weltweit in Bedrängnis. Dies wird zu Insolvenzwellen und höheren Kreditausfällen bei den Banken führen, wodurch auch das Risiko systemischer Krisen steigt. So braut sich etwa in den USA inzwischen eine Krise im Gewerbeimmobiliensektor zusammen, und die Wohnimmobilienpreise sind mittlerweile nahezu weltweit auf Talfahrt.

Neue Bankenkrisen?

Die Banken wiederum sind nicht nur mittelbar, sondern auch ganz unmittelbar von den höheren Zinsen betroffen, denn durch steigende Marktzinsen fallen naturgemäß die Kurse der entsprechenden Anleihen. Dadurch sind in den Bilanzen von Banken und Versicherungen erhebliche unrealisierte Verluste aufgelaufen, die sich beispielsweise in den USA laut Schätzungen von Moody´s zum Ende des dritten Quartals auf 650 Milliarden Dollar beliefen. Auch die US-Bankenkrise im März 2023, der vier größere Institute zum Opfer gefallen sind, war – neben den Problemen mit Gewerbeimmobilien – vor allem auf Buchverluste mit Staatsanleihen zurückzuführen. Die besorgten Kunden bekamen davon Wind und zogen innerhalb von wenigen Tagen schlagartig ihre Guthaben ab.

Globale Schulden: 333% der Wirtschaftsleistung

Der gegenwärtige Zins-Schock ist freilich ein globales Phänomen, und er trifft auf eine Welt, deren Gesamtverschuldung (Staaten, Unternehmen und Private) zum Ende des dritten Quartals auf ein neues Rekordhoch von 307 Billionen Dollar gestiegen ist. Dies entspricht 333 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Die Schulden, auf denen die Welt sitzt, sind damit allein in den letzten fünf Jahren nochmals um besorgniserregende 25 Prozent gestiegen. Die Ratingagentur S&P Global hat bereits Anfang 2023 Alarm geschlagen und prognostiziert, dass durch den Zinsanstieg die Kosten für den globalen Schuldendienst um zusätzliche 8,6 Billionen Dollar pro Jahr steigen werden. Geld, das an anderen Stellen dringend benötigt würde, nun aber fehlt.

Der gierige Staat

Wann immer in Deutschland zum Sparen aufgerufen wird, ist einer außen vor: der Staat. Für den Staatsapparat und die in ihm Beschäftigten wird jedes Jahr der Gürtel ein Loch weiter gestellt. In Zeiten wirtschaftlichen Wachstums mag das gutgehen, aber aktuell, wo Deutschland ökonomisch auf der Stelle tritt, muss nun das Geld woanders geholt werden – aus dem Schuldentopf oder durch neue und höhere Steuern.

Ursprünglich war der Staat ganz anders konzipiert, nämlich als Dienstleister seiner freien Bürger. Mit einer Staatsquote, also dem Verhältnis zwischen den Ausgaben des Staates und dem Bruttoinlandsprodukt, von 32,9 Prozent fing 1960 in der Bundesrepublik Deutschland alles an. Heute sind wir bei über 50 Prozent angelangt und haben damit nach einem Zitat von Altkanzler Helmut Kohl die Grenze zum Sozialismus überschritten. Auch der Bundesrechnungshof warnt vor einer Überforderung der Staatsfinanzen angesichts stark steigender Ausgaben. Der finanzielle Spielraum nimmt rapide ab. Die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen wird – auch durch die steigenden Zinslasten – in den kommenden Jahrzehnten erheblich angespannter werden.

Dabei könnten die Bürger einen effektiven Staat dringend gebrauchen. Einen Staat, der sich um die – laut jüngster Pisa-Studie besorgniserregende – Schulbildung der Kinder kümmert. Einen, der die Landesverteidigung sicherstellt. Einen, der die Infrastruktur der Funknetze und Verkehrswege auf dem modernsten Stand hält. Einen, der die Digitalisierung vorantreibt.

Stattdessen investiert der Staat in sich selbst! Mit inzwischen 300.000 Beschäftigten hat die Bundesverwaltung unter der Ampel sprunghaft eine neue Rekordgröße erreicht. Die staatliche Selbstbedienungsmentalität nennt sich im Amtsdeutsch „Selbstverwaltung des Bundes“ und hat 2024 die Rekordmarke von 24 Milliarden Euro erreicht – 2010 waren es noch 9,3 Mrd.

Jährliche Aufwendungen des Bundes zur Selbstverwaltung

Während Schulen, Brücken und Bahnhöfe verfallen, greift der Staat bei seinen eigenen Immobilien in die Vollen. Das Bundeskanzleramt beispielsweise wird bis zum Jahr 2026 seine Bürofläche verdoppeln und damit Baukosten von offiziell 800 Millionen Euro verursacht haben. Tatsächlich dürfte sich die Summe am Ende– wie bei fast allen staatlichen Bauprojekten – verdoppelt haben.

Die Kosten des – zuletzt auf die Rekordzahl von 736 Abgeordnete vergrößerten – Bundestags haben sich seit 2012 fast verdoppelt und verschlingen jährlich inzwischen 1,2 Milliarden Euro Steuergelder. Weltweit sitzen nur im chinesischen Parlament (China ist 27 mal so groß wie Deutschland und hat rund 17 mal so viele Einwohner) noch mehr Abgeordnete als in Deutschland. Zum Vergleich: Selbst im Zwei-Kammern-Parlament der USA, also dem Senat und dem Repräsentantenhaus zusammen sitzen nur 535 Abgeordnete.

Bleibt zu hoffen, dass der Staat in seiner unstillbaren Gier nach Gegenwart nicht die Zukunft unserer Kinder riskiert. Es ist höchste Zeit, den Bürgern die Wahrheit zu sagen. Höchste Zeit für eine Art „Agenda 2030“, also eine Zeit der Mäßigung und klugen Weichenstellung. Vielleicht kennt unser Wirtschaftsminister ja das Kinderbuch von der Raupe Nimmersatt. Nach der Phase des gierigen Fressens kommt die bescheidene Zeit im Kokon und schließlich schlüpft ein wunderschöner Schmetterling. Noch ist es nicht zu spät!

Der Teufelskreis

Durch die hohe globale Verschuldung wächst selbstredend das Risiko von Systemkrisen. Aber auch wenn es nicht zum Äußersten kommen sollte, verdüstern sich die weltwirtschaftlichen Perspektiven dadurch zusehends. Der wachsende Schuldendienst bindet immer mehr Kapital, und lähmt so die Investitionsbereitschaft der Staaten und Unternehmen. Das dadurch erlahmende Wachstum sorgt aber wiederum dafür, dass das Abtragen von Schulden immer schwieriger wird. Dies dürfte die Gläubiger misstrauischer machen und die Zinsen steigen lassen, so dass sich für viele Schuldner die Lage weiter verschärft. Die ganze Welt läuft somit zunehmend Gefahr, in eine Abwärtsspirale aus steigenden Schulden, höheren Zinsen und niedrigeren Wachstumsraten zu geraten. Schon in den Jahren extrem niedriger Zinsen ist es kaum einem Land gelungen, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Nun, da sich die Zinsen normalisiert haben, ist es noch viel weniger plausibel, dass die Welt ihr Schuldenproblem wieder in den Griff bekommt. Die globale Schuldendynamik steuert somit fast unvermeidlich auf einen Punkt zu, an dem sie nicht mehr beherrschbar ist.

aze_insights_2024_februar_ve_2.jpg

Sorgenkinder China und Japan

Wie schwer es ist, sich aus einer solchen Lage zu befreien, zeigt unter anderem das Beispiel Chinas. Die Volksrepublik versucht seit einigen Jahren, sowohl den heißgelaufenen Immobilienmarkt abzukühlen als auch die massive Schuldenaufnahme der Provinzen und Schattenbanken zu bremsen. Heraus kamen dabei allerdings eine schwere Immobilienmarktkrise und – verschärft durch die restriktive Covid-Politik – ein spürbarer Wachstumsrückgang. Peking musste notgedrungen dann doch wieder schuldenfinanzierte Stimulusprogramme auflegen.

Bände spricht auch das Beispiel Japans. Der Wirtschaftsriese aus Fernost ist seit Jahrzehnten das am höchsten verschuldete Land der Welt; allein die Staatsverschuldung liegt bereits bei über 220 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Trotz vieler guter Unternehmen und eines hohen Bildungsniveaus ist Japan chronisch wachstumsschwach, die durchschnittlichen Reallöhne sind seit 1990 um 25 Prozent gefallen und seine Schuldtitel sind nur darum noch nicht abgestürzt, weil fast die Hälfte davon von der japanischen Notenbank aufgekauft wurde. Unter Volkswirten gilt Japan darum schon lange als „Zombie“, und die Kombination aus Überschuldung und Wachstumsschwäche macht äußerst unwahrscheinlich, dass das Land seine Schuldenproblematik jemals wieder bewältigen wird.

Die gefährliche Komfortzone

Es ist also nicht einfach, einer sich zuspitzenden Schuldendynamik zu entkommen. Darüber hinaus stellt sich aber auch die Frage, ob unsere politischen und wirtschaftlichen Entscheider das überhaupt wollen. Speziell Politik funktioniert in den reichen Ländern inzwischen überwiegend so, dass den Wählern immer mehr Wohltaten versprochen werden. Man hat häufig den Eindruck, dass nicht mehr das langfristige Wohl des Landes oder der Bürger, sondern die Wiederwahl das höchste Ziel ist. Die Parteien liefern sich einen regelrechten Wettstreit darum, was der Staat zusätzlich noch alles leisten sollte. Jeder Kaufmann weiß, dass man langfristig nur soviel Geld ausgeben kann, wie man einnimmt, aber bei Politikern fällt dieser Gedanke inzwischen meist unter den Tisch.

Der Staat tritt als Wohltäter auf und schürt damit bei den Wählern Vollkasko-Erwartungen, deren Erfüllung automatisch zu einer höheren Schuldenaufnahme führt. Schulden tun vermeintlich niemandem weh. Sie bewahren Gesellschaften davor, sich mit Fehlentwicklungen, Schieflagen und vielen anderen unangenehmen Themen auseinandersetzen zu müssen. Sie täuschen Sicherheit und Normalität vor, und sie scheinen zudem noch Wohlstand zu schaffen, ohne dass ihn jemand erarbeiten müsste. Je stärker die Welt aber auf Schulden baut, desto trügerischer wird der Eindruck, dass alles noch mit rechten Dingen zugeht. Und der erreichte Wohlstand wird zunehmend zu einer Wohlstands-Illusion – auf Kosten unserer Kinder und Enkel.

aze_insights_2024_februar_ve_3.jpg

Wer soll das bezahlen?

Schon seit Jahren verteilt sich der immer größere Hunger des Staates auf die immer weniger werdenden Schultern der Netto-Steuerzahler. Dieser Begriff ist definiert als „Person, die insgesamt mehr Geld an den Staat zahlt, als sie über Leistungen wieder von ihm erhält“.

Laut statistischem Bundesamt gab es (Stand Dezember 2023) zwar rund 27 Millionen Nettosteuerzahler, allerdings sind rund 12 Millionen davon Beamte oder im öffentlichen Dienst Beschäftigte, deren Gehälter ja wiederum staatliche Leistungen sind, die nur bezahlt werden können, wenn das Geld vorher von Netto-Steuerzahlern an den Staat überwiesen wurde. Die bereits jetzt im globalen Vergleich sehr hohe und absehbar weiter steigende Steuerbelastung ist ein wesentlicher Grund dafür, dass 2023 rund 300.000 Deutsche ausgewandert sind. Besonders tragisch: Der größte Teil sind Unternehmer und hoch qualifizierte Fachkräfte – etwa drei Viertel haben einen Hochschulabschluss – im arbeitsfähigen Alter. Genau diese Menschen braucht Deutschland, um sich aus der Krise heraus zu kämpfen, aber statt hier kluge Anreize zu setzen, wählt die Politik den Weg über immer neue Schulden.

Obwohl die Risiken der steigenden Überschuldung hinlänglich bekannt sind, gibt es immer wieder Vorstöße zur Aufweichung oder gar Abschaffung der – aus gutem Grund – im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse. Erst vor wenigen Wochen hat der Sachverständigenrat, ein eigentlich wirtschaftswissenschaftliches Gremium bestehend aus den fünf Wirtschaftsweisen, in seinem neuen „Policy Brief“ vorgeschlagen, die Schuldenbremse gleich in 3 Punkten aufzuweichen. Bleibt zu hoffen, dass Finanzminister Lindner dem steigenden Druck zumindest in diesem Punkt nicht nachgibt.

Harte Zeiten für Anleger?

Was bedeutet das alles nun für die Geldanlage? Die globale Verschuldung steigt unablässig, und sie kollidiert zudem immer mehr mit gestiegenen Zinsen und einer wachsenden Skepsis am Markt. Das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Da aber kein Politiker und kein Notenbanker will, dass das System während seiner Amtszeit zusammenbricht, werden Krisen mit immer neuen Schulden „gelöst“. Das kann noch eine Weile so weitergehen, stellt jedoch Anleger vor erhebliche Herausforderungen. Aktuell sieht es so aus, als würden die Zinsen erst mal nicht weiter steigen. Das ist eine gute Nachricht!

Allerdings ist zu bezweifeln, dass die Inflation so nachhaltig besiegt ist, dass die Zinsen schon wieder in Richtung 2 % fallen können. Es fehlen also weiterhin klare Signale. Die Wahrscheinlichkeit, dass Aktienanlagen in den nächsten Jahren genauso zuverlässig hohe Renditen abwerfen wie in der zurückliegenden Niedrigzinsphase, ist nicht besonders hoch. Immerhin gibt es wieder Zinsen, aber hohe Tagesgeldguthaben, die ja nichts anderes sind als Kredite an die Bank, scheinen im Umfeld gestiegener Bank- und Systemrisiken nicht empfehlenswert.Auch wir bei Azemos können die Zukunft nicht vorhersehen, aber wir sind uns zumindest der Problemstellungen bewusst und nehmen die Gegenwart vorbehaltlos und professionell in den Blick. Als Konsequenz daraus richten wir uns in unserer Anlagepolitik vor allem an soliden und substanzstarken Sachwerten aus.

Echte und kaufkrafterhaltende Werte bieten nicht nur Stabilität in Krisen, sondern sie sind auch genau das, an dem es unserer von Schulden und Illusionen geprägten Welt gerade so offensichtlich fehlt!

Schließen möchte ich mit einem erstaunlich zeitgemäßen Zitat von Marcus Tullius Cicero, (106 - 43 v. Chr): „Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Das Ausufern des Staates muss gemäßigt und kontrolliert werden!“

aze_20240207_lr.jpg

Rainer Laborenz 


Geschäftsführender Gesellschafter


Rainer Laborenz ist Geschäftsführer und Gesellschafter. Nach dem BWL-Studium war er mehr als 10 Jahre lang bei einer deutschen Großbank für die Betreuung der vermögenden Privatkunden zuständig, bevor er seit 2003 mit dem Aufbau der heutigen azemos vermögensmanagement gmbh den entscheidenden Schritt in die bankenunabhängige Vermögensverwaltung gemacht hat. Rainer Laborenz verfügt damit über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung im Private Banking und zeigt auch privat als Ehemann und Vater von 6 Kindern, welche Werte ihm wichtig sind. Diese Kombination aus Unternehmertum, Expertise und Bodenständigkeit prägt unser ganzes Unternehmen – und davon profitieren nachweislich auch unsere Kunden.

Weitere Standpunkte lesen

Azemos verwaltet Vermögen unabhängig, individuell, langfristig und mit persönlicher Verantwortung.